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Finalist_innen 2015

Die Dekanate treffen aus den Nominierungen innerhalb ihrer Fakultät eine Vorauswahl von maximal drei Vorschlägen für die Jury. Die Kurzbeschreibungen der nominierten Leistungen basieren auf den Vorschlagsbegründungen sowie den Stellungnahmen der jeweiligen Dekanate, Institute und Fachschaften.

 

2014   |   2015   |   2016  |   2017  |   2018  |   2019

 

Themenschwerpunkt:
Fachliche Einführungsveranstaltungen (in Bachelorstudiengängen)

 

Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät

Nadja Burgio, Institut für Rehabilitationswissenschaften
Nadja Burgio weiß in ihren Lehrveranstaltungen „konstruktiv und respektvoll mit Unterschieden im Vorwissen umzugehen“, etwa indem sie Studierende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen zusammenarbeiten lässt. Auch ihr „theoretisch reflektierter stetiger Praxisbezug in den Seminaren“ wird von den Studierenden sehr geschätzt.
Prof. Dr. Maisha-Maureen Eggers, Institut für Erziehungswissenschaften
Maisha-Maureen Eggers wurde ob ihres „sensiblen und fördernden Umgangs mit den verschiedenen Voraussetzungen der Studierenden“ nominiert. In ihrer Einführung in Diversity Education nutzt sie „die unterschiedlichen Vorkenntnisse, Erfahrungen und Zugangsweisen ihrer Studierenden, lässt diese in ihre Planung einfließen und greift auf diese in der Erarbeitung der Thematik zurück.“
Dr. Ullrich Scheideler, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
Ullrich Scheideler stellt für seinen musikwissenschaftlichen Einführungskurs ein „vielseitiges und aktuelles Repertoire an Arbeits- und Übungsmaterial“ zur Verfügung. Dadurch ermöglicht er den Studierenden eine bedarfsgerechte eigenständige Vertiefung, die unterschiedliche Vorerfahrungen ausgleichen und allen Lernenden zu einem vergleichbaren Wissensstand verhelfen kann.

 

Lebenswissenschaftliche Fakultät

Prof. Dr. Christine Bauhardt, Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften
Christine Bauhardt fördert in ihren Lehrveranstaltungen „primär selbständiges wissenschaftliches Arbeiten und Eigeninitiative der ihr anvertrauten Studierenden“. Sie begleitet und unterstützt aktiv studentische Lern- und Arbeitsprozesse, etwa durch den Einsatz forschungspraktischer Übungen.
Prof. Dr. Denis Gerstorf, stellvertretend für das Institut für Psychologie
In der jährlichen Studieneinführungswoche des Instituts für Psychologie präsentieren sich die Lehrstühle mit ihren Forschungsthemen. Sie vermitteln Studierenden Eindrücke, „wie Versuche geplant und designt werden, wie wissenschaftlich an Fragestellungen herangegangen wird“, und leisten auf diese Weise eine erste fachliche Einführung.

 

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

PD Dr. Thomas Klose, Institut für Physik
Thomas Kloses Einführung in die Theoretische Physik zeichnet sich durch innovativen Medieneinsatz aus. Mithilfe von Videoaufzeichnung und Feedbackerfassung schafft er eine E-Learning-Umgebung, die „sich ständig den Erfordernissen und dem Lernfortschritt der Studierenden anpasst“, und erzeugt so „eine interaktive Lernsituation, die über das übliche Maß weit hinausgeht.“
PD Dr. Lutz Recke, Institut für Mathematik
Lutz Recke gestaltet seine mathematischen Vorlesungen für Physikstudierende zielgruppenorientiert, indem er Bezüge zwischen Mathematik und Physik aufzeigt. Weiterhin kennzeichnet seine Lehre eine „sehr gute Abstimmung von Vorlesungen, Übungen, Übungsaufgaben und Vorlesungsskripten“.“

 

Philosophische Fakultät I

Dr. Jan Meister, Dr. Sünne Juterczenka, Dr. Martin Lutz, Dr. des. Joseph Lemberg, Dr. Peter Ulrich Weiß, Dagmar Borchert, stellvertretend für eine Initiative des Mittelbaus am Institut für Geschichtswissenschaften
Die Konzeption eines verpflichtenden Einführungskurses am Institut für Geschichtswissenschaften kann nach Einschätzung der Nominierung „Modellcharakter für weitere Institute der Fakultät haben“. Stabile Lerngruppen mit Lehrteams, unterstützt durch Tutor_innen, stärken sowohl den Zusammenhalt der Studierenden als auch die Abstimmung von Lehrinhalten innerhalb des Instituts.

 

Philosophische Fakultät II

Jan Conrad, Institut für Slawistik
„Abwechslungsreicher Medien- und Methodeneinsatz und starke Kommunikationsorientierung“ kennzeichnen Jan Conrads sprachpraktische Polnischkurse. Durch die Kombination sprachbezogener Übungen mit kommunikativen Themen stellt Jan Conrad Anwendungsbezüge her und stärkt so die Motivation der Studierenden, sich auch schwierige fachliche Inhalte anzueignen.
Dr. Andrew John McIntyre, Institut für Anglistik und Amerikanistik
Die Nominierung würdigt Andrew John McIntyre für den unterstützenden Einsatz von Arbeitsmaterial und -aufgaben in seinem linguistischen Grundkurs. Mithilfe wöchentlicher Vorbereitungsaufgaben motiviert er die Studierenden "zur eigenständigen Auseinandersetzung mit linguistischen Problemen“ und ermöglicht allen Lernenden gleichermaßen am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen.
Prof. Dr. Andrea Polaschegg, Institut für deutsche Literatur
Andrea Polascheggs literaturwissenschaftliche Einführung in die Bibel wurde aufgrund ihres zielgruppenorientierten methodisch-didaktischen Konzepts nominiert. Die vergleichende Lektüre von Bibelpassagen und literarischen Texten motivierte die Studierenden, „überall nach biblischen Anspielungen Ausschau zu halten“, und ermöglichte ihnen aktuelle Anschlüsse.

 

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Ricardo Böhm
Ricardo Böhm gelingt es in seinen Mathematik-Tutorien für die Wirtschaftswissenschaften, „Studierende mit unterschiedlichen Vorkenntnisse dort abzuholen, wo sie stehen.“ Durch praktische Anwendungsbeispiele und spielerische didaktische Elemente fördert er das Interesse und die Motivation Studierender und nimmt ihnen so „die Scheu vor komplizierten Sachverhalten“.