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Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung

Newsletter November 2017

Stadtentwicklung und UNESCO-Weltkulturerbe: Transformation von Industriearealen

 

Themen: ***Stadtentwicklung und UNESCO-Weltkulturerbe: Transformation von Industriearealen ***University Carlos III of Madrid – Call for Papers: The City / Images and Imaginaries (Konferenz)*** Deutsches Institut für Urbanistik - Stress and the City / Wie viel Dichte verträgt der Mensch?*** Urban Transcripts – Transforming the [Re]Public ***BZI – Barcelona’s DNA: Plan Cerdá, Poblenou und 22@***Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen – Stadtforum Berlin ***Scienza e Pace Journal – Georg Simmel Call for Papers***Georg-Simmel-Zentrum – Think & Drink***Blickwechsel Türkei - Türkische Städte in Bewegung: Städtischer Raum, Migration und Recht auf Stadt***C/O Berlin – Danny Lyon / Message to the Future***

 

Stadtentwicklung und UNESCO-Weltkulturerbe: Transformation von Industriearealen

 

Wie kann - im Kontext eines städtischen Transformationsprozesses - Heritage-Management mit (nachhaltiger) Stadtentwicklungsplanung in Konsens gebracht werden?“ Die Frage ist für viele Akteure in der Stadt relevant. Seit Herbst 2016 wird die Frage bearbeitet, im Rahmen des am GSZ angesiedelte DFG-Projekt „Stadtentwicklung und UNESCO-Weltkulturerbe: Transformation von Industriearealen“.


In dem DFG Erkenntnistransfer-Projekt werden Erkenntnisse über Weltkulturerbeschutz und Stadtentwicklungsplanung aus vorangegangener Grundlagenforschung in die Praxis der UNESCO-Weltkulturerbestätte Industriekomplex Zeche Zollverein übertragen. Wesentliches Ergebnis des vorausgehenden Forschungsprojektes ist, dass Weltkulturerbeschutz und Stadtentwicklung als eigenständige Diskurse verstanden werden können. Vermittelnde Werte (z. B. Zugänglichkeit, Nachhaltigkeit etc.) helfen in der Praxis, um Diskrepanzen zwischen diesen Diskursen zu überbrücken. Zeche Zollverein hat seit der IBA Emscher Park (1989 bis 1999) international eine Pionierrolle als vorbildlich behandeltes Industrieerbe inne, wenn auch immer wieder Konflikte gelöst werden mussten. Das Erkenntnistransfer-Projekt zielt jetzt darauf gemeinsam mit dem Kooperationspartner Stiftung Zollverein, mit Akteuren der Stadt Essen und der Region und der Denkmalpflege ein vorbildliches Heritage-Management zu definieren und zu dokumentieren. Im nächsten Jahr werden die Ergebnisse in Form einer Systematisierung und einer Sammlung guter Beispiele für die Öffentlichkeit zugänglich.


Dr. Heike Oevermann (GSZ) bearbeitet derzeit das Forschungsprojekt, Prof. Dr. Harald A. Mieg (Geographisches Institut HU Berlin, GSZ) hat die Projektleitung inne, Daniela Brose ergänzt das Team im GSZ.

 


 

[Link] Blickwechsel Türkei - Türkische Städte in Bewegung: Städtischer Raum, Migration und Recht auf Stadt

1. November 2017 | 19:00 Uhr

 

In der Veranstaltung „Türkische Städte in Bewegung“ werden die Panelistinnen über aktuelle Herausforderungen in türkischen Städten diskutieren: Wie beeinflussen Migration und die Flüchtlingssituation den städtischen Raum in der Türkei? Wie können Stadtpolitiken in der Türkei hinsichtlich ihrer Effekte auf Rechte, Gleichheit und Gerechtigkeit beurteilt werden? Wie könnten neue Ansätze für Stadtplanung und Politikentwicklung in der Türkei aussehen? Anmeldung unter blickwechsel.tuerkei@gmail.com.

 

[Link] Pro qm – Buchvorstellung: Emotional Cities / Debates on Urban Change in Berlin and Cairo,1860-1910

3. November 2017 | 20:30 Uhr

 

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts diskutierten Zeitgenoss*innen in Kairo und Berlin über ähnliche Begriffe. Autor*innen beider Städte behaupteten, dass die damaligen urbanen Transformationen die Emotionen der Menschen beeinflussten. Joseph Ben Prestel spürt in seinem neuen Buch „Emotional Cities: Debates on Urban Change in Berlin and Cairo, 1860 – 1910“ diese Debatten auf und geht der Frage nach, was kann die Ähnlichkeit zwischen der Emotionendiskurse in Kairo und Berlin über eine globale urbane Geschichte im 19. Jahrhundert aussagen?

 

[link] Georg-Simmel-Zentrum und Stadt- und Regionalsoziologie der HU Berlin – Think & Drink
6. November 2017 | 18.00 Uhr

What Can North-West European Community Enterprises Learn from American Community Based Organizations? Entlang dieser Frage beschäftigt sich Herr Prof. David Varady von der University of Cincinnati einer kritischen Revision der neuesten Literatur  zu Community development corporations. Zentrale Fragen des Vortrags sind: Wie haben sich CDCs entwickelt? Was sind die Schlüssel-Bedingungen für die Wirkung der nachbarschaftlichen Revitalisierung? Welche finanziellen, politischen und organisatorischen Dilemmas treten ihnen gegenüber und welchen Einfluss haben die CDC auf die nachbarschaftliche Revitalisierung? Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.


[Link] University Carlos III of Madrid – Call for Papers: The City / Images and Imaginaries (Konferenz)
Deadline: 15. Dezember 2017 | 12. – 15. März 2018


Die Konferenz bietet eine vielfältige Sicht auf die Repräsentationen von Städten. Sie fragt ausgehend von einer interdisziplinären Vorgehensweise nach der Definition von modernen Städten und beschäftigt sich mit den multiplen Beziehungen zwischen städtischen Individuen. Der Call lädt dazu ein, wissenschaftliche (Video-) Essays zu den Themen „Urban Space“, „Civic Experience in Modern Times“ und „Contemporary Cities and their Representation“ einzureichen. Die Autor*innen sollen einen Abstract mit maximal 400 Wörtern und einen kleinen Lebenslauf mit 150 Wörtern einsenden.   


 

[Link] Deutsches Institut für Urbanistik - Stress and the City / wie viel Dichte verträgt der Mensch?
29. November 2017 | 17:00 Uhr

Die Stadt wächst. Mehr Menschen, mehr Wohnungen, mehr Verkehr. Zahlreiche Nutzungsansprüche konkurrieren um den knapper werdenden Freiraum. Wo liegen die Grenzen der Verdichtung? Macht Dichte krank? Welche Qualitäten müssen erhalten und neu geschaffen werden, damit die verdichtete Stadt ihren Bewohner*innen ein gesundes Lebensumfeld bietet? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion des ersten Difu-Dialogs im Winterhalbjahr 2017/2018. Der Psychiater und Stressforscher Dr. Mazda Adli wird aus Sicht der "Neurourbanistik" Stellung beziehen, der Stadtforscher Prof. Martin zur Nedden aus städtebaulicher Sicht. Anmeldung unter dem Link oben.

 

[Link] Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen – Stadtforum Berlin
20. November 2017 | 18.00 Uhr

Das Stadtforum findet am 20. November 2017 im Kühlhaus Berlin (Ort: Luckenwalder Straße 3, 10693 Berlin) statt. Ab 18 Uhr werden, mit Vertreter*innen der Verwaltung und des Begleitkreises (pdf) des Stadtentwicklungsplans Wohnen, die unterschiedlichen Positionen zu den stadtentwicklungspolitischen Herausforderungen des Wohnens in Berlin in vier Foren diskutiert. Ab dem 1. November können Sie Ihre Positionen zu den Themen des Stadtforums im Onlinedialog unter www.mein.berlin.de formulieren.

 

[link] Scienza e Pace Journal –Georg Simmel Call for Papers
Deadline: April 2018

 

Das Journal lädt Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen ein, Papers einzureichen, die sich mit der Verbreitung und Überwindung der Theorie des Konflikts-Netzwerkes beschäftigen, mit Referenzen zu neuen Konflikten (im Alltag, zwischen oder innerhalb Gruppen, interkulturelle, politische, umweltbezogene, religiöse, ethische Konflikte, etc.) und mit der Individualisierung-Gesellschaft-Beziehung oder sich innerhalb des geschichtlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontext der genealogischen Rekonstruktion Simmels Konflikttheorie widmen.

 

[Link] BZI – Barcelona’s DNA: Plan Cerdá, Poblenou und 22@

21. November 2017 | 18:00 Uhr

                     

Cerdà’s Planung für Barcelona entstand fast zeitgleich wie der Hobrecht Plan für Berlin. Inwieweit sind beide Planungen eine moderne Antwort auf die prägende Industrialisierung der Zeit? Oder entstanden die stadtplanerischen Antworten eher zufällig zur gleichen Zeit? Das ehemalige Industrieviertel Poblenou wird genauer betrachtet und analysiert: Wie sieht dort der Umgang mit der Industriekultur heute aus? Und was können wir in Berlin davon lernen? Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe des Berliner Zentrums für Industriekultur (BZI) ‚Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur‘. 

 

[Link] C/O Berlin – Danny Lyon / Message to the Future
bis 12. Dezember 2017

Als einzige Station in Deutschland wird im C/O Berlin eine umfangreiche Retrospektive mit rund 175 Fotografien von Danny Lyon präsentiert, darunter die wichtigsten Serien der späten 1960er- und 70er-Jahre, aber auch die weniger bekannten Filme, Collagearbeiten und Materialien aus Danny Lyons privatem Archiv. Seine sozialdokumentarischen Fotografien bieten eine interessante Perspektive auf die Politik der Stadt.