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Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung

Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung

 

Das Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung (GSZ) ist die interdisziplinäre Koordinationsplattform für Stadtforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Als Träger fungieren das Geographische Institut, das Institut für Europäische Ethnologie und das Institut für Sozialwissenschaften. Das GSZ koordiniert Aktivitäten in Forschung und Lehre auf drei Ebenen: universitätsintern, in Berlin und international. Weiterhin richtet sich das Georg-Simmel-Zentrum mit seinen verschiedenen Aktivitäten an Studierende, Doktoranden und Post-Docs sowie auch an Professorinnen und Professoren. Ziel ist ein grundlegender, inter- und transdisziplinärer Beitrag zur Untersuchung von Entwicklungen in Metropolen und Städten.

 

Aktuelles

Call: Hartmut-Häußermann-Preis "Sozale Stadt" 2021

Bis 20. Februar 2021 können Monografien die sich mit Fragen sozialer und kultureller Inklusion und Exklusion in Städten beschäftigen an die Postadresse des GSZ geschickt werden.

Den ausführlichen Call finden Sie hier.


Call: Georg-Simmel-Preis und Studierendenkonferenz 2021

Bis 5. März 2021 können Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten von Studierenden durch ihre ErstgutachterInnen zur Bewerbung eingereicht werden.

Den ausführlichen Call finden Sie hier.


Interview des rbb mit Prof. Dr. Talja Blokland über die Folgen der Pandemie für Berlin und seine BewohnerInnen

Wo viele Menschen eng zusammen leben, dort breitet sich das Virus besonders schnell aus, heißt es. Der rbb hat nachgefragt: Wie lebt und wohnt es sich denn unter diesen Bedingungen in einem Neuköllner Sozialwohnungs-quartier? Stadtsoziologin Talja Blokland sagt: Wir dürfen uns auf keinen Fall an leere Straßen gewöhnen.

Das Interview ist hier zu hören.


Neues Projekt: Urban Citizenship-Making in Times of Crisis

Wir freuen und ein weiteres Projekt zu den sozio-politischen Folgen starten zu können. Dr. Henrik Lebuhn (Berlin), Dr. Nir Cohen (Tel Aviv) und Dr. Tatiana Fogelman (Kopenhagen) untersuchen in vergleichenden Fallstudien die Rolle von Nachbarschaftsorganisationen unter Pandemiebedingungen insbesondere für MigrantInnen. Das Projekt wird im Rahmen des "Corona Crisis and Beyond - Perspectives for Science, Scholarship and Society" der Volkwagenstiftung finanziert.


Die Straße braucht uns! Tagesspiegel Artikel von Prof. Dr. Talja Blokland

Wie die Pandemie und ihre Folgen das städtische Zusammenleben beeinflussen argumentiert Talja Blokland in einem Zeitungsartikel für den Tagesspiegel. Die beschleunigte Digitalisierung und die Schließung von Kauhäusern zeigt wie eng die urbanen wirtschaftlichen und sozialen Gewebe miteinander verflochten sind: eine "durchmischte städtische Infrastruktur" ist nötig um flüchtige Begegnungen zu ermöglichen, die Vertrauen steigern und eine "vertraute Öffentlichkeit" kreieren. Als Nebenprodukte von Routinen erzeugen diese Begegnungen Zusammenhalt und integrieren Norm abweichendes Verhalten in der Diversität öffentlicher Räume. Blokland plädiert für belebte Straßen statt online-shopping, um die vertraute Öffentlichkeit im städtischen Leben zu erhalten.

Der Artikel ist zu lesen unter: link


Georg-Simmel-Preis 2020
Wir freuen uns die Gewinner-innen bekanntzugeben: Leonie
Thies gewinnt den Preis für die beste Bachelorarbeit und Leoni J. Keskinkılıç den Preis für die beste Masterarbeit.


Wissenschaftlicher Beirat
Der Zentrumsrat des GSZ hat sich dazu entschieden einen wissenschaftlichen Beirat zu konstituieren, der unserem Zentrum in Zukunft beratend zur Seite stehen wird.


Studie in Kooperation mit der TU Berlin
Das GSZ hat sich mit der TU Berlin an der Sonderausschreib-ung Grand Challenge Pandemie der Berlin University Alliance beteiligt und das Projekt "Getting things done in a city on hold. How SARS-COV-2 affected practices of urban care" eingeworben.


SFB-Blog
"Nur weil wir es tun müssen, heißt es nicht, dass es richtig ist: warum #stayathome nicht zu einem moralischen Imperativ und soziale Isolation nicht zu einer Gewöhnung werden sollte." 


GSZ goes Twitter
Ab sofort ist das Georg-Simmel-Zentrum auch auf Twitter zu finden. Besuchen Sie unseren neuen Account um immer auf dem aktuellen Stand unserer Arbeit zu sein.


Warum wir aufhören sollten uns zu Hause wie Lehrer*innen zu verhalten
Prof. Dr. Talja Blokland hat einen Blogbeitrag für den Friedrichs Bildungsbolg verfasst. Den ganzen Artikel finden sie hier online zu lesen!


Stadtsoziologische Stimmen zur Corona-Krise

Prof. Dr. Talja Blokland hat sich in einem Interview für die Berliner Zeitung ("Großsiedlungen: Hier treffen Ausgangsbeschränkungen die Berliner besonders hart") und beim Urban Political Podcast ("Inequalities of the Lockdown") zu den Auswirkungen der Corona-Krise in der Stadt geäußert. 


 

 

Veranstaltungen

Think and Drink Series

In Kooperation mit dem Lehrbereich für Stadt- und Regionalsozologie findet jedes Semester unser Think and Drink Kolloquium statt, bei dem Forschende aus dem In- und Ausland ihre aktuellen Projekte vorstellen. Aufgrund der Corona-Pandemie pausiert das Format auf unbestimmte Zeit.


Das Semesterprogramm des letzten Jahres finden Sie hier zum Download.