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Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung

Q-Teams im Sommersemester 2017

Im Rahmen des bologna.labs werden an der Humboldt-Universität zu Berlin neue Lehr- und Lernformate erprobt. Im Seminarformat "Q-Team" arbeiten studentische Foschungsteams unter der Leitung von DoktorandInnen und Post-Docs an aktuell laufenden Forschungsprojekten.

Folgende Q-Teams mit Schwerpunkt Metropolenforschung finden im kommenden Sommersemester am Georg-Simmel-Zentrum statt:

Forever young? Precarity and Youth in Berlin

Precarity has become a significant global phenomenon, also in Europe, where ever more people face lives in insecurity, move in and out jobs and have difficulties in planning in the long term. Especially, young people are affected: they are mostly working in atypical and insecure employment and the lack of opportunities and the uncertainties in everyday life make it increasingly difficult for them to meet the expectations of an independent adult life.

Within this Q-Team we will explore these new work conditions of young people. More specifically, we are going to investigate how youth working in particularly precarious service sectors in Berlin deal with insecurity and instability in their daily life and how it affects their housing situation as well as their social life.

In this way, students will be involved into the first steps of research on social inequality. Through group works and individual data collection students will learn how to develop research questions and conceive research designs on a topical subject such as work precarity. To do so, students will be trained in qualitative research methodology in order to conduct personal interviews with young people working in two of the most precarious labour fields of the city: gastronomy and the gig economy.

Organisation und Durchführung:
Stefania Animento (Doktorandin an der HU), Nina Margies (Doktorandin an der HU), Eleni Triantafyllopoulou (Doktorandin an der HU)

Termin: Dienstag 10-14 Uhr, 14-tägig
Ort: GSZ (Raum 415), Mohrenstraße 40/41, 10177 Berlin

Weitere Informationen sind im Flyer (PDF) zu finden.
Eine Anmeldung ist über agnes möglich.
 

Impact Lab: Grüne Stadt - Gerechte Stadt?

Untersuchung der rechtlichen und politischen Grundlagen nachhaltiger Stadtentwicklung anhand von aktuellen Praxisbeispielen in Berlin.

Im Impact Lab „Grüne Stadt – Gerechte Stadt“  begleiten Studierende der Fächer Jura, Geographie und Agrarwissenschaften ein Semester lang Projekteder "grünen" Stadtentwicklung und unterstützen sie bei aktuellen Fragestellungen durch rechtliche und wissenschaftliche Expertise, Schriftsätze, Interviews, etc. Die Studierenden erhalten so die Gelegenheit, die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen nachhaltiger Stadtentwicklung und die Behördenstrukturen Berlins kennenzulernen. Zudem erwerben sie praktische Kompetenzen in der Projektarbeit, der überfachlichen Kommunikation und der Erschließung komplexer Alltagswelten. Ziel ist die Entwicklung eines differenzierten Verständnisses der Rollen von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft in der Stadtentwicklung, der Gestaltungsmöglichkeiten in Städten sowie der politischen, wirtschaftlichen und juristischen Dimension des „Recht auf Stadt“.

Im Sommersemester 2017 möchten wir uns mit der Entwicklung eines Gemeinschaftsgartens am Heizkraftwerk Mitte beschäftigen. Im Rahmen der Initiative "Pflanz was!" möchte die Firma Vattenfall an diesem und anderen Kraftwerkstandorten bisher ungenützte Freiflächen der Öffentlichkeit als Gärten zu Verfügung stellen. Insofern stellt sich die Frage, welche Qualitäten einen urbanen Garten als öffentlichen Raum, als sozialen Ort in der Nachbarschaft, Rückzugsgebiet aus der Stadt oder als ökologische Nische in der Stadt auszeichnen? Welche Interessen und Zwänge (Sicherheit, Haftung, etc.) bestehen auf Seite des Eigentümers? Kann es gelingen private Freiflächen für die Öffentlichkeit in der immer dichter werdenden Stadt zu aktivieren?

Ziel ist die Entwicklung einer "idealen Nutzungsordnung", die den Ansprüche aller Beteiligten entgegenkommt, und möglicherweise als Modell für andere, bislang ungenutzte, private Flächen dienen kann.

Organisation und Durchführung:
Tilman Reinhardt (WMRC Rechtsanwälte, Postdoc an der HU), Beatrice Walthall (Doktorandin an der HU und am Center for Metropolitan Studies TU Berlin)
Termin: Montag 16-18 Uhr
Ort:GSZ (Raum 415), Mohrenstraße 40/41, 10177 Berlin
Weitere Informationen finden sich im VVZ der HU Berlin.