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Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung

Veranstaltungen


Das Georg-Simmel-Zentrum sieht es als eine essentielle Aufgabe, Wissenstransfer zu gewährleisten. Um dieses Ziel zu erreichen werden regelmäßige Veranstaltungen organisiert und koordiniert - sowohl universitätsintern, als auch international. 

 

 


 

Think & Drink


In Kooperation mit dem Lehrbereich Stadt- und Regionalsoziologie veranstaltet das Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung das Think & Drink Kolloquium, in dem nationale und internationale Wissenschaftler*innen zu verschiedenen Themen der Stadtforschung sprechen. Das Kolloquium findet während des Semesters montags ab 18 Uhr in der Universitätsstraße 3b 10117 Berlin (Raum 002) statt. Nach der Diskussionsrunde ist bei Snacks und Getränken Zeit für weitere Gespräche.
 

Mehr Information unter dem folgendem Link: Think & Drink Kolloquium

 

Studierendenkonferenz und Georg-Simmel-Preis


Die Studierendenkonferenz bietet Bachelor-, und Master-Absolvent_innen die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit in einem Vortrag zu präsentieren und diese mit anderen Wissenschaftler_innen zu diskutieren. Die unterschiedlichen disziplinären Zugänge der Teilnehmenden zu Themen der Stadtforschung regen auf der Konferenz einen abwechslungsreichen wissenschaftlichen Austausch an.


Besonders herausragende Arbeiten haben im Rahmen der Konferenz die Chance mit dem Georg–Simmel–Preis ausgezeichnet zu werden. Dieser ist mit 250€ für die beste Bachelorarbeit und mit 500€ für die beste Masterarbeit dotiert. 


Der Call für die Studierendenkonferenz 2021 finden Sie hier.

 

Hartmut-Häußermann-Preis


Das Georg-Simmel-Zentrum fördert außerdem herausragende Forschung im Bereich der Metropolenforschung mit dem Hartmut-Häußermann-Preis "Soziale Stadt" (zuletzt 2019). Dieser zeichnet Verfasser*innen von Monographien (z.B. Dissertationen oder Habilitationen) aus, die sich Fragen sozialer und kultureller Inklusion und Exklusion in Städten und den daraus erwachsenen Herausforderungen stadtpolitischer Gestaltung widmen. Im Rahmen des Hartmut-Häußermann-Symposiums wurde am 11. April 2019 zur Hartmut-Häußermann-Lecture von Mario Small eingeladen.


Hartmut Häußermanns Forschungen stehen für eine gesellschaftlicher Aufklärung verpflichtete Stadtsoziologie. Sie untersucht die klassischen Fragen der Soziologie nach Integration und Wandel von Gesellschaft am Beispiel moderner Stadtgesellschaften und hat dabei sowohl deren emanzipatorische wie zerstörerische Potenziale im Blick. In Häußermanns Arbeiten wird Stadt nicht nur als Ausdruck und Verdichtung gesellschaftlicher Dynamiken thematisiert, sondern auch als politisch konstituierter Forschungsgegenstand und eigenständiges Gestaltungsfeld. Häußermann hat sein zentrales Forschungsthema, die Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen sozialer und kultureller Ungleichheit in den Städten, unter drei Perspektiven untersucht: als Ausdruck grundlegender gesellschaftlicher Strukturen, als Resultat aktueller Stadtentwicklungsprozesse und als Handlungsfeld von Stadtpolitik. Die Soziale Stadt bildete für ihn sowohl Untersuchungsgegenstand als auch Ziel erkenntnisgeleiteten, stadtpolitischen Handelns. Seine Initiative für das Quartiersmanagement in Berlin als bewohnerzentriertes stadtpolitisches Instrument steht modellhaft für eine im konkreten Stadtleben wirksam werdende Wissenschaft.


Gleichzeitig gehört es zu den großen Verdiensten von Hartmut Häußermann, dass er seine aufklärerische und sozial orientierte Stadtforschung in einen internationalen Forschungskontext gestellt und vielfältige internationale Forschungskooperationen aufgebaut hat. Ebenso gehört es zu den Verdiensten Häußermanns, dass er Stadtforschung stets als interdisziplinäre Aufgabe verstand. An der Humboldt-Universität zu Berlin, an der er von 1993 bis zu seiner Emeritierung 2008 den Lehrstuhl für Stadt- und Regionalsoziologie innehatte, wirkte er als Gründungsmitglied an der Einrichtung des interdisziplinären Georg-Simmel-Zentrums für Metropolenforschung mit.


Der Hartmut-Häußermann-Preis "Soziale Stadt" wird von Frau Dr. Ruth Jacob gestiftet.
Mit freundlicher Unterstützung der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft (HUG).

 

Den Call für den Hartmut-Häußermann-Preis 2021 finden Sie hier.

 

Stadtlabor für multimodale Anthropologie

 

Das Stadtlabor für multimodale Anthropologie ist ein Forschungslabor, das am Institut für Europäische Ethnologie arbeitet und sich folgender doppelten Agenda widmet:

 

1) Das Stadtlabor soll ein Forum für akademische und nicht-akademische Forscher*innen eröffnen, die sich für Praktiken, Versprechen, Prozesse und Probleme der Stadtentwicklung interessieren. Unsere Idee ist es, etwas zu entwickeln, das wir begonnen haben, "eine Anthropologie des Urbanismus" zu nennen, wobei wir nicht nur der modernen Disziplin der Stadtgestaltung und ihrer Rolle in Regierungsformationen besondere Aufmerksamkeit schenken, sondern auch auf rebellische, alltägliche und mehr-als-menschliche Arten und Weisen, wie Städte umgestaltet und neu gemacht werden. Mit einem "near ANT"-Ansatz wollen wir sozio-materielle Artikulationen und epistemische Kontroversen über die gegenwärtigen urbanen Transformationen untersuchen.
 

2) Das Stadtlabor soll auch zu einem Raum werden, in dem experiementiert werden kann, was eine multimodale urbane Anthropologie beinhalten könnte, d.h. eine Anthropologie, die auf materielle Produktionen zurückgreift, um Prozesse der Stadtgestaltung zu reflektieren und in sie einzugreifen. Dementsprechend möchten wir das Stadtlabor zu einem Arbeitsraum machen, d.h. zu einer Werkstatt oder sogar zu einem Artelier, in dem alle möglichen Projekte in Zusammenarbeit mit verschiedenen städtischen Akteuren entwickelt werden können. 


E-Mail: stadtlabor@hu-berlin.de

Melden Sie sich für die Mailingliste an oder besuchen sie die Website des Stadtlabors! 

 

Veranstaltungsarchiv


Diese Veranstaltungen fanden in den letzten Jahren am oder in Kooperation mit dem Georg-Simmel-Zentrum statt:


2019 - 2018 - 2017 - 2016 - 2015 - 2014 - 2013 - 2012 - 2011 - 2010